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Sinn

Sinn der Kinderkrankheiten
Krankheiten und insbesondere Kinderkrankheiten haben ganzheitlich gesehen einen tieferen Sinn. Sie sind wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes..

Neuere Ergebnisse aus der Forschung zeigen, dass Gene wie Signalschilder wirken. Sie werden im Mutterleib „eingestellt“ und behalten fortan diese Einstellung. Wächst ein Embryo in einem Mutterleib heran, der viele Nährstoffe erhält und besten Bedingungen ausgesetzt ist, wird er sich auf diese Situation einstellen und möglicherweise später eher kräftiger und widerstandsfähiger werden als ein Embryo, der in einer Mutter heranwächst, die unter Mangelbedingungen schwanger ist.
Die Gene sind also nicht starr und produzieren ein Ergebnis, sondern sie besitzen eine gewisse Beweglichkeit.

Kinderkrankheiten sind natürliche Steuerungsmechanismen für „nicht gut eingestellte“ Gene, sie können korrigierend wirken.
Kinderkrankheiten stellen somit eine Chance für eine Entwicklungsverbesserung dar und es wird sehr häufig danach beobachtet,

  • dass die Sprache sich verbessert hat
  • die Motorik sicherer geworden ist
  • das Kind nicht mehr einnässt
  • dass Anfälligkeiten für andere Krankheiten (z.B. immer wiederkehrende Erkältungskrankheiten) verschwinden
  • das Kind persönlich gereift ist
  • das Kind körperlich und geistig stabiler ist

Kinder können sich nur anstecken, wenn die Bereitschaft bei ihnen aktiv ist. Dies erklärt, warum manche Kinder sich anstecken und manche nicht.

Das Durchmachen der Kinderkrankheit gibt ihm die Möglichkeit, sich von den ihm innewohnenden Schwächen zu entlasten.
Wichtig ist allerdings, dass der Verlauf einer Kinderkrankheit möglichst ohne äussere Eingriffe durchlaufen wird, also nicht unterdrückt wird, d.h. möglichst keine fiebersenkenden, ausschlagunterdrückenden Medikamente etc. verabreicht werden, damit die körpereigenen Bewältigungsmöglichkeiten nicht lahmgelegt und die Immunabwehr gestärkt werden (Fieber steigert den Stoffwechsel und somit den Abbau von Bakterien und Viren) und die Haut ist ein sehr wichtiges Ausscheidungsorgan.

Leidet ein Kind während des Krankseins sehr und kann seine Lebenskraft die Situation nicht aus eigener Kraft überwinden, sollte es durch eine homöopathische Behandlung begleitet werden. Diese jedoch behandelt immer den ganzen, individuellen Menschen und nicht nur seine Symptome und gewährleistet einen natürlichen Heilungsprozess. Ansonsten besteht die Gefahr die Krankheitslage nach innen zu drängen, was tiefere, chronische Störungen zur Folge haben kann.