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Ursachen

Der genetische Anteil dieser Erkrankung liegt bei 70-95 %.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das familiäre Umfeld nur wenig zur Ausprägung der ADS-Symptome beiträgt. Dies soll nicht heissen, dass die häusliche Umgebung, der Erziehungsstil der Eltern, Lebenskrisen oder ungünstige soziale Umstände unwichtig wären oder keinen Einfluss auf ADS-Betroffene ausüben würden, was sie sehr wohl tun.

Vererbte Reaktionsweisen werden ja immer durch Umweltfaktoren beeinflusst. Weiter werden biochemische, neurologische Faktoren, sowie Reaktionen auf Umweltreize wie Allergien, Phosphate, Reizarmut, Bewegungsmangel, Geburtsschädigung, zu den Ursachen gezählt.