Der 13-jährige Junge sucht mit seiner Mutter die Praxis auf.
S. hat keine Geschwister. Er ist sehr wissbegierig, offen und sozial. Dennoch gelingt es S. oft Freundschaften nicht aufrecht zu erhalten und wird immer wieder abgelehnt. Dies sein darauf zurück zu führen, dass er oft die Grenzen zum anderen nicht richtig wahrnimmt, zu grob und zu laut ist und sich mit erfunden Geschichten beliebt machen möchte. Damit stösst er bei anderen Kindern oft auf Ablehnung.
In letzter Zeit ist er in der Schule sehr ablenkbar und kann sich für eine Aufgabe nicht richtig konzentrieren. Er ist oft sehr müde und antriebslos. Er nimmt sich auch nicht die Zeit eine Aufgabe richtig zu Ende zu bringen, so liest er oft den Satz eines Textes nicht ganz fertig und interpretiert dann etwas eigenes hinein.
Nun hat er den Sprung in die Bezirksschule nicht geschafft und ist darüber sehr enttäuscht, sogar der Übertritt in die Sekundarschule ist im Moment fraglich.
Er gilt als mutiger und sehr höflicher Junge und wird von den Erwachsenen geschätzt.
2 Monate nach der Mittelgabe erzählt die Mutter, er habe viel mehr Energie und wieder Elan für die Schule. Sie sei vom Lehrer und den Grosseltern angesprochen worden, dass er sich sichtbar verändert habe. Er kann sich besser konzentrieren, hat für alles mehr Antrieb und setzt sich wieder für die Schule ein.
Weitere 6 Wochen später hat er insgesamt bessere Noten und schafft den Übertritt in die Sekundarschule. Die Mutter sagt, er habe eine gute innere Einstellung zur Schule und arbeite sehr motiviert, auch Prüfungsängste habe er keine mehr.
Im nächsten Schuljahr schafft er den Übertritt in die Bezirksschule und ist rundum zufrieden, sowie auch seine Eltern, die glücklich sind, dass er die Hausaufgaben selbständig erledigt und auch insgesamt sehr selbständig und verantwortungsbewusst geworden ist.